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2017_alle_farben_des_lebens_Traum_Kino

5. Transgender Filmfestival 2017: Alle Farben des Lebens

Gezeigt werden neue Spiel- und Dokumentarfilme, die sich mit Travestie und Transsexualität beschäftigen. Vielfalt, Toleranz und individuelle Freiheit sind Leitmotive. *** Mit einer Ausstellung, die Bilder von Kirsten Wunsch zeigt, wird das 5. Transgender Filmfestival am 25.04. um 18 Uhr eröffnet. *** Am 26.04. zeigt das Traum-Kino ab 17:45 den Film »Alle Farben des Lebens« von Gaby Dellal. *** Am 27.04. beginnt das Programm um 17:45 Uhr  mit dem Film »Lucy« von Melinte Reitzema (OF). Um 19 Uhr folgt eine Produktion des Medienprojekts Wuppertal - »Einfach Mensch«. Und um 20 Uhr kommt der Film »Mädchenseele« von Anne Scheschonk zur Aufführung. *** Der 28.04. ist ab 20:30 Uhr einem Kurzfilmprogramm (OF) vorbehalten. Zu Gast ist Rasmus Andresen, Landtagsabgeordneter der Grüne. *** Und am 29.04. wird das 5. Transgender Filmfestival um 20:30 Uhr mit der Aufführung des Films »Viva« (OmU) von Paddy Breathnach beendet. *** Weitere Programme des Festivals gibt es vom 24.-29.04. im Metro-Kino im Schloßhof, Hansafilmpalast, Studio Kino am Dreiecksplatz, Kino in der Pumpe (KoKi) sowie im Cafe Godot. *** www.traum-kino-kiel.de
Traum-Kino; 25.-29.04. * Ganztägig

 

 

 

 

 

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Die andere Seite der Hoffnung. Aki Kaurismäki (FI 2016)

»Die andere Seite der Hoffnung« erzählt davon, dass jeder Melancholie ein fast rebellischer Zug der Hoffnung innewohnt, und zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus. Aki Kaurismäkis Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und minimalistischen Stil. Seine Helden waren immer die 'kleinen' Leute: Außenseiter, Arbeiter und Arbeitslose - die Verlierer der Gesellschaft. Seit »Le Harve« hat Kaurismäki den Kosmos seiner filmischen Underdogs um eine globale Komponente erweitert, um diejenigen, die auf der Flucht sind und jetzt in der sozialen Hierarchie ganz unten stehen. »Das ist alles sehr menschlich, mit sehr viel Humor erzählt - ein wunderbarer Film.« (Deutschlandradio Kultur)
Traum-Kino; 30.03.-19.04. * 17:45 Uhr; 30.03.-26..04. *  20 Uhr; 30.03.-12.04. * 22:15 Uhr




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Gefahrengebiete & andere Hamburgensien. Rasmus Gerlach (BRD 2015). Essay-Doku

Ende 2013 überlagerten sich drei Hamburger Großstadtkonflikte - der Kampf um die Rote Flora, jener um das Bleiberecht der Lampedusa-Flüchtlinge und der Protest gegen den Abriss der Esso-Hochhäuser. Die Situation eskalierte, als die Polizei gewaltsam den Demonstrationszug anhielt. Als Antwort auf den Verlust von Autorität auf St. Pauli richtete die Hamburger Polizei zusätzliche Gefahrengebiete ein. St. Pauli erfand die Klobürste als Zeichen des Zorns und rief zur Kissenschlacht auf der Reeperbahn. Die amerikanische Botschaft warnte daraufhin vor einem Besuch der gefährlichen Hansestadt. Die Perle an der Elbe fand plötzlich weltweite Beachtung, und der Begriff Gefahrengebiet ging in den Sprachschatz vieler Weltsprachen ein. Der Autor war selber von der Repression betroffen und berichtet in sachlicher Weise aus der Zone einstürzender Esso-Hochhäuser und ähnlicher Hamburgensien. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Regisseur Rasmus Gerlach. Eintritt frei. www.gefahrengebiete.net
Hansafilmpalast; 18.04. * 20 Uhr


 

 

Filmfest Schleswig-Holstein unterwegs: Gewinnerfilme

Der Kurzfilmpreisträger Franzosensand von Bettina Nürnberg, Dirk Peuker (D 2016) zeigt die Überreste einer nationalsozialistischen Siedlung, die 1935 durch Eindeichung des Wattenmeeres entstanden ist. Dieses Land erhielt den Namen Adolf Hitler Koog und war der Prototyp einer nationalsozialistischen Gemeinschaft. In ihren Werken untersuchen Bettina Nürnberg und Dirk Peuker wiederholt den Genius Loci ...
KoKi; 23.04. * 11 Uhr

 



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Von Bananenbäumen träumen. Antje Hubert (D 2016). Eröffnung Filmfest Schleswig-Holstein 2017

In zwei Drittel aller ländlichen Gemeinden Deutschlands sinkt die Zahl der Einwohner. Schon jetzt lebt 75% der deutschen Bevölkerung in Städten. Diese Entwicklung hat tiefgreifende Folgen nicht nur in Deutschland. Durch anhaltende Landflucht, Hofsterben und den demografischen Wandel werden europaweit in den nächsten Jahrzehnten ganze Landstriche veröden. Auch der Landkreis Cuxhaven ist von dieser Tendenz betroffen. Doch Oberndorf, ein kleines Dorf an der Oste, stemmt sich seit Jahren gegen den Trend. Eine Gruppe von Dorfbewohnern aus der Marsch will nicht länger tatenlos zusehen, wie ihr Ort immer mehr ausblutet. Nun soll auch noch die Schule geschlossen werden. Die Leute beschließen, selber Geld fürs Dorf zu verdienen und gründen mit Hilfe eines Berliner Projektentwicklers eine Aktiengesellschaft. Ihr Geschäftsmodell basiert auf Gülle, afrikanischen Welsen und: Bananenbäumen! Einheimische und Zugereiste, Erwachsene und Kinder fangen an zu träumen und krempeln mit weitem Blick und großem Herzen die Ärmel hoch. Doch bis die ersten Fische kommen, ist es ein langer Weg ...
Pumpe; 22.03. * 19 Uhr




 


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Elle. Paul Verhoeven (F 2016)

Mit Ende Siebzig ist Paul Verhoeven (Basic Instinct) zum Genrefilm zurückgekehrt - und hat für »Elle« nach einer gefeierten Weltpremiere in Cannes, die vielleicht besten Kritiken seiner langen Karriere bekommen. Ausgerechnet für einen Thriller, der provokant mit Opfer- und Täterrollen spielt, trotz des Themas erstaunlich humorvoll ist. Das verdankt Verhoeven nicht zuletzt Isabelle Huppert, die einer fast unmöglichen Rolle absolute Glaubwürdigkeit verleiht. Grundlage für das Drehbuch war der preisgekrönte Roman »Oh ...« von Philippe Djian. www.elle.mfa-film.de
Traum-Kino; 09.-15.03. * 17:45 Uhr *** 02.-15.03. * 22:15 Uhr (OmU)



Neruda. Pablo Larrain (Chile 2016)

1948. In einer flammenden Rede vor dem Kongress bezichtigt Senator Pablo Neruda, berühmter Dichter und Kommunist, die Regierung Präsident Videlas des Verrats – und wird umgehend seines Amtes enthoben. Der Kalte Krieg ist in Chile angekommen. Neruda entzieht sich seiner Verhaftung und taucht ab. Mitten in der Arbeit an seiner epochalen Gedichtsammlung »Canto General« versucht er, mit seiner Frau Delia del Carril das Land auf geheimen Wegen zu verlassen. Chiles Oscar-Kandidat. www.neruda-der-film.de
Traum-Kino; 09.-15.03. * 20:15 Uhr

 



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Paula (Modersohn-Becker. Malerin). Christian Schwochow (D 2016)

Worpswede, 1900: Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren Paula Becker und Otto Modersohn eine besondere Verbindung. Aus ihrer gemeinsamen Leidenschaft für die Malerei wird die große Liebe. Als sie heiraten, führen sie eine Ehe fernab von gängigen Mustern ihrer Zeit. Eine Beziehung in satten Farben, reich an Konturen und mit Spuren von Kämpfen. So wie die Gemälde der jungen Frau, die mutig nach dem Leben greift und die als Paula Modersohn-Becker in die Kunstgeschichte eingehen wird. Gegen alle Widerstände lebt sie ihre Vision von künstlerischer Selbstverwirklichung und ihre romantische Vorstellung von Ehe und Liebe. Mit »Paula« erzählt Regisseur Christian Schwochow das faszinierende Leben einer hochbegabten Künstlerin und radikal modernen Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Voller Sinnlichkeit, mit zartem Humor und spielerischer Leichtigkeit ist Mit »Paula« auch die Geschichte einer großen, leidenschaftlichen Liebe. www.paula-film.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 02.-15.02. * 17:45 Uhr



Toni Erdmann- Maren Ade (D 2016)

Komödie. Beim Cannes-Film Festival hatte der Film Kritiker und Zuschauer gleichermaßen begeistert und den renommierten FIPRESCI-Kritikerpreis des Festivals gewonnen. Deutschlands Kandidat für den Oscar. www.tonierdmann-film.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 02.-08.02. * 20 Uhr




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Eine schöne Bescherung. Helena Bergström (S 2015)

Simon und Oscar sind schon seit drei Jahren ein Paar und wohnen neuerdings zusammen mit ihrer Freundin Cissi in einem Haus. Dort ist bisher nur das Kinderzimmer fertig, denn Cissi ist im neunten Monat schwanger. Ihre Familien wissen bisher nichts von dem Patchwork-Zuwachs. Aus diesem Grund beschließen Simon und Oscar, ihre Verwandten zum gemeinsamen Weihnachtsfest in ihre vier Wände einzuladen und das Geheimnis zu lüften. Doch das ist gar nicht so einfach: Während Oscars Vater das baufällige Haus erbarmungslos auf Mängel untersucht, taucht Simons Mutter mit ihrem neuen, sehr jungen Liebhaber auf. Und von der verkündeten modernen Familienplanung ist anfangs niemand so richtig begeistert. Vor allem treibt die Gäste die Frage um, wer der Vater von Cissis Baby ist - Oscar oder Simon? Bevor es darauf eine Antwort gibt, ist ordentlich Trubel in der Bude und wenig Besinnlichkeit. Die temporeich inszenierte Weihnachtskomödie mit ernsten Momenten lehrt, warum es sich gerade an den Festtagen lohnt, zu hinterfragen, was man für 'normal' hält.
KoKi; 05.-10.01.17.



The Happy Film. Stefan Sagmeister, Ben Nabors (USA 2016)
 
Der österreichische Designer Stefan Sagmeister hat es gut. Er lebt in seiner Traumstadt New York und ist in seinem Beruf, der darin besteht, Album-Cover für die Rolling Stones, Jay-Z und die Talking Heads zu gestalten, sehr erfolgreich. Trotzdem geistert in seinem Kopf die Frage herum, ob das wirklich alles ist. Er entschließt sich dazu, ein Design-Projekt aus sich selbst zu machen. Kann er seine Persönlichkeit umgestalten und so ein besserer Mensch werden? Kann er durch Übung lernen, glücklich zu sein? Er führt kontrollierte Selbst-Experimente auf drei Gebieten durch: Meditation, Verhaltenstherapie und Psycho-Pharmazeutika, deren Ergebnisse er ständig selbst benotet. Doch in den Selbstversuch schleicht sich sein Leben ein und bringt alles durcheinander. So verfängt er sich in einem Netz aus Kunst, Sex, Liebe und Tod. Seine Selbstgestaltung und schmerzvolle Erfahrungen führen ihn auf eine Reise, die ihn näher zu sich selbst bringt, als ihm lieb ist.
KoKi; 11.-16.01.17.



Gemeinsam wohnt man besser. François Desagnat (F 2016)

Eigentlich wollte der alte Witwer Hubert nur eine Putzfrau einstellen. Stattdessen hat er nun eine richtige Mitbewohnerin am Hals. Und damit nicht genug: In einem alkoholbenebelten Moment überredet die exzentrische Manuela den alten Mann dazu, die WG zu vergrößern. Nur wenig später ziehen die etwas verspannte Krankenschwester Marion und der geschiedene Anwalt Paul-Gérard mit ein. Aus den unterschiedlichen Persönlichkeiten wird schnell eine gut funktionierende Einheit - wäre da bloß nicht der alte Hubert, der seine Macken und Marotten 70 Jahre lang kultiviert hat und sich inständig weigert, diese abzulegen. Eine rasante WG- und Generationenkomödie aus Frankreich, exzellent besetzt und mit gut getimten Pointen.
KoKi; 12.-25..01.


Suburra. Stefano Sollima (I 2015)

Nach einer ausschweifenden Partynacht mit dem Parlaments-Abgeordneten Filippo Malgradi kommt eine minderjährige Prostituierte ums Leben. Aus Angst vor einem Skandal versucht er den Vorfall zu vertuschen. Schließlich ist er gerade dabei, für den Paten Samurai ein Bauvorhaben umzusetzen, mit dem die Mafia ihre Macht in Rom endgültig sichern könnte. Doch nicht nur die Mafia hat ein Wörtchen mitzureden, sondern auch ein komplexes Geflecht aus korrupten Staatsvertretern, Neo-Faschisten und sogar Würdenträgern des Vatikans. Als Malgradis Vertuschungsversuch misslingt, wird auch der gefährliche Anacleti-Clan auf das Bauvorhaben aufmerksam und Kapital aus der Angelegenheit zu schlagen. Samurais feines Beziehungsgeflecht droht in die Brüche zu gehen und zwingt ihn zu drastischen Maßnahmen. Politik, Sex, Mafia, Drogen und Gewalt sind die Zutaten des wuchtigen Sittengemäldes, das Regisseur Stefano Sollimas erschafft. Ein zutiefst verstörender, aber dennoch mitreißender Film über die Abgründe der italienischen Gesellschaft.
KoKi; 26.-31.01.




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Verfluchte Liebe deutscher Film. Dokumentarfilm

Im Februar diesen Jahres feierte ein Dokumentarfilm mit dem reißerischen Titel »Verfluchte Liebe deutscher Film« auf der Berlinale Premiere. Mit dem Spielfilm- und Fernsehregisseur Dominik Graf sowie Produzent und Dokumentarfilmer Johannes F. Sievert haben sich zwei leidenschaftlich involvierte Profis dem deutschen Film der Sechziger und Siebziger Jahre und seinen Protagonisten gewidmet. Endlich gibt es eine fundierte Dokumentation, die alle Strömungen des damaligen Filmschaffen widmet und einen unterhaltsamen Bogen von »Papas Nachkriegskino« über den in Oberhausen manifestierten Neuen Deutschen Film und seine nicht manifestierte Gegenströmung, bis hin zu den Reißern des Bahnhofskinos und den italienischen Gangsterballaden mit deutscher Beteiligung. Graf und Sievert werfen Spotlights auf die Hauptakteure, lassen Gegensätze aufeinanderprallen, ohne zu werten. Es entsteht das Bild einer vielseitigen, in ihren Ansprüchen äußerst widersprüchlichen, aber lebendigen Filmlandschaft, die zu (wieder-)entdecken sich nicht nur lohnt, sondern geradezu zwingend ist. www.augustinfilm.de/verfluchte-liebe-deutscher-film/
HansaFilmpalast; 13.12. * 20:30 Uhr

 


 


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58. Nordische Filmtage Lübeck. 02.-06.11.2016

Am 02.11. werden in Lübeck die 58. Nordischen Filmtage eröffnet.  Das diesjährige Programm umfasst 186 Filme, davon 17 Filme im Spielfilmwettbewerb um den mit 12.500 Euro dotieren NDR-Filmpreis. Diese werden an fünf Tagen in vier Festivalkinos sowie diversen Sonderspielstätten gezeigt. Hierzu gehört auch das extra für die Filmtage hergestellte mobile Fulldome Kino für 360° Filme, das vom Filmtagepartner Stadtwerke Lübeck ermöglicht wurde. Die größte Präsenz bei den Spielfilmen zeigen die Länder Norwegen, Schweden und Dänemark. Der Eröffnungsfilm - Rosemari - stammt von Sara Johnson aus Norwegen. www.filmtage-luebeck.de


Filmforums


Im Programm des Filmforums stehen Wendepunkte - persönliche und gesellschaftliche Veränderungen - im Fokus vieler Beiträge, so in den drei Spielfilmdebüts »Das Staubtuch« der türkischen Regisseurin Ahu Öztürk, »Wir sind die Flut«, einem zum Teil auf Pellworm gedrehten Sci-Fi-Drama mit Max Mauff und »Fado«, einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte, die der in Lübeck geborene Jonas Rothlaender inszeniert hat.


Kinder- und Jugendfilmprogramm

Schauplätze der diesjährigen Jugendfilme sind die Graffitiszene einer dänischen Vorstadt in den frühen 1990er Jahren, ländliche Tristesse in der lettischen Provinz, die Weiten der südlichen Tundra und die scheinbare Unendlichkeit eines schwedischen Sommers. Dem gegenüber steht ein umfangreiches und starkes Filmprogramm für Kinder.





Die Zeit der Frauen. Leena Yadav (Indien 2015)

Ein kleines Dorf im heutigen Indien. Vier Frauen wagen es, sich gegen die Männer und die erdrückenden Traditionen aufzulehnen. Mit Hilfe ihrer Freundschaft und ihres Freiheitswillens bekämpfen sie ihre Dämonen, träumen von der Liebe und darüber hinaus. Ebenso bunt und lebenslustig wie ermutigend. »Diese wunderschön umgesetzte feministische Brandschrift mischt Wut mit Bollywood-Koketterie und exotischen Tänzen.« (Le Monde). www.mfa-film.de/kino/id/die-zeit-der-frauen
Traum-Kino, Grasweg 19; 03.-09.11. * 20 Uhr

 

 


 

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Paterson. Jim Jarmusch (USA 2016)

Der Film erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch (Down By Law, Night On Earth, Ghost Dog) widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren. Ein Gedicht von einem Film. http://www.weltkino.de/film/kino/paterson
Traum-Kino, Grasweg 19; 17.11.-07.12. * 17:45 Uhr & 20 Uhr (OmU)





Grenzen & Flucht. Filmreihe: Mediterranea. Jonas Carpignano

Im November präsentieren der AStA der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, borderline-europe, Menschenrechte ohne Grenzen e.V. und das Netzwerk Antirassistische Aktion Kiel (nara) drei Filme, die sich kritisch mit den Themen Grenzen und Flucht auseinandersetzen. Der Fokus liegt auf der europäischen Außengrenze. Denn während der Diskurs in Deutschland um die, von den Medien und der Politik propagierte, 'Flüchtlingskrise' stirbt und Notunterkünfte wieder abgebaut werden, sieht die Realität an Europas Außengrenze ganz anders aus: Die Menschen stranden in den Außengrenzländern der EU und werden dort eingesperrt und vergessen. Vor allem die Berichterstattung über die Situation in Italien ist ungenügend. So wird am 22.11. ab 20 Uhr im Hansafilmpalast der Fim Mediterranea von Jonas Carpignano gezeigt. Die Hauptperson ist Ayivader sein Zuhause in Burkina Faso zurückgelassen hat und sich gemeinsam mit seinem besten Freund Abas auf nach Italien macht, um seine Tochter finanziell versorgen zu können. Dort arbeiten sie auf einer Plantage und werden gewaltsam angegriffen. Mit den Mitteln des Spielfilms arbeitet Carpignano die Hintergründe der Unruhen in Rosarno 2010 auf, bei denen mehr als 60 Menschen verletzt wurden und Tausende Migranten evakuiert werden mussten. Eintritt frei.
Hansafilmpalast; 22.11. * 20 Uhr




 


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Preaching to the Perverted. Stuart Urban (GB 1997). Kultfilm der Fetisch-Szene


Die New Yorker Dominatrix Mistress Tanya Cheeks gastiert mit ihrer verruchten House of Twhax-Fetisch-Show in einem Londoner SM-Club. Einige erzkonservative Moralwächter wollen den gottlosen Sumpf der illegalen Sex-Clubs trocken legen. Der naive Peter wird inkognito eingeschleust und taucht ein in die aufregende Welt der glamourösen Fetisch-Parties. Er wird Teil eines erotischen Karnevals aus Lust und Unterwerfung, Lack und Leder, Piercings und Bondage. Peters enge Moralvorstellungen werden auf den Kopf gestellt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Preaching_to_the_Perverted
Traum-Kino; 29.10. * 20:30 Uhr
  

 



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Julieta. Pedro Almodovar (Spanien 2016)

Mit seinem 20. Film kehrt Kultregisseur Pedro Almodóvar zurück zu seinen größten Erfolgen, zu Melodramen wie »Volver« oder »Sprich mit ihr«, und zurück zu seinem Kino der Frauen, die kein anderer so zu inszenieren weiß, wie der spanische Meister ... Julieta lebt in Madrid mit ihrer Tochter Antía. Beide trauern im Stillen über den schmerzlichen Verlust von Xoan, ihrem Vater und Ehemann. An ihrem 18. Geburtstag verlässt Antía ihre Mutter ohne ein Wort der Erklärung. Julieta versucht alles, um sie zu finden. Ohne Erfolg. Stattdessen muss sie erkennen, wie wenig sie über ihre Tochter weiß. Mit der Suche nach Antworten beginnt Julietas emotionale Reise in die letzten 30 Jahre ihres Lebens ... Die Geschichte basiert auf drei Geschichten der Literaturnobelpreisträgerin Alice Munro. Der Film feiert im Wettbewerb von Cannes 2016 seine Weltpremiere. www.julieta-derfilm.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 04.-14.08. * 17:45 Uhr --- 04.-24.08. * 20 Uhr --- 25.-31.08. * 17:45 Uhr

 



Vor der Morgenröte. Maria Schrader (D 2015)

Stefan Zweig in Amerika erzählt episodisch aus dem Leben des österreichischen Schriftstellers Stefan Zweig im Exil. Auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms wird er in die Emigration getrieben und verzweifelt angesichts des Wissens um den Untergang Europas, den er schon früh voraussieht. Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Petrópolis sind vier Stationen im Exil von Stefan Zweig, die ihn trotz sicherer Zuflucht, gastfreundlicher Aufnahme und überwältigender tropischer Natur keinen Frieden finden lassen und ihm die Heimat nicht ersetzen können. Ein bildgewaltiger historischer Film über einen großen Künstler und dabei ein Film über die Zeit, in der Europa auf der Flucht war. www.vordermorgenroete.x-verleih.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 18.-21., 23. & 24.08. * 17:45 Uhr ---
 


Cinemare - Internationales Meeresfilmfestival Kiel

Es ist eigentlich eine Idee, über die man sich fragen muss, warum sie nicht schon früher jemand hatte ... Nun haben sich Till Dietsche und Jan Sellmer - Medien-Dozent und Filmemacher der eine, Kinoleiter der andere - zusammengetan, um ein Meeresfilmfestival ins Leben zu rufen. Und welche Stadt könnte dafür besser geeignet sein als Kiel? ... Los geht es am Vorabend des Festivals mit einem Kurzfilmabend (17.08.), für den Kieler Studierende unter Anleitung von Dr. Till Dietsche kurze Dokumentarfilme zum Thema »Meer« erstellt haben werden. An den folgenden Tagen zeigt das KoKi neben einer Wiederholung von »Seefeuer« (19.08.) drei neue Produktionen -  allesamt Kieler, wenn nicht bundesdeutsche Premieren: »Standing on Water« (19.08.) porträtiert den dänischen Weltklasse-Stand-up-Paddle-Surfer Caspar Steinfath und überwältigt u.a. durch Nordsee-Bilder, die keinen Zweifel daran lassen, dass es manchmal besser ist, im Kino zu sitzen als auf hoher See auf einem Brett zu stehen. »Jago« (20.08.) ist der Name eines sulawesischen Fischers, der seiner Beute tauchend nachstellt - in traumhaft schönen Unterwasserbildern begleiten wir den 80-Jährigen zu seinem Arbeitsplatz im Korallenriff. Und »Land unter auf Hallig Hooge« (21. 08.) ist eine dramatische Vor-Ort-Doku, die der furchtlose Jess Hansen im schlimmsten Sturm unter ebenso furchtlosen Halligbewohnern gedreht hat.
KoKi; 17.-21.08.



Sing Street. John Carney (Irland/GB 2016. OmU)

Nach »Once« und »Can A Song Save Your Life« begeistert John Carney erneut mit einem energiegeladenen Musikfilm. Der kreative Filmemacher, der auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, zaubert das Lebensgefühl der 80er Jahre zurück auf die Leinwand: Die Geschichte eines musikverrückten Jugendlichen, der seinen Traum lebt, mit einem unvergesslichen Soundtrack mit Hits von The Cure, Duran Duran, The Police und Genesis. www.singstreet.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 18.-24.08. * 22:15 Uhr

 



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Stonewall. Roland Emmerich (USA 2015)

Der Retro-Film über den Summer of 69, der zum Wendepunkt für die LGBTIQ-Community wurde. Kein großes Studio hatte den Mut, dieses Werk zu finanzieren. Roland Emmerich hat sich als Handwerker und Organisator dafür stark gemacht, für die inhaltliche Substanz hat Theaterautor Jon Robin Baitz gesorgt. Der Film ist sehenswert, er zeigt eine Rebellion, macht Geschichte plastisch anschaulich und weckt Interesse, von dem Punkt aus hat man Lust, noch mehr über die aufregende Zeit, die bis heute mit den CSDs ausstrahlt, zu erfahren. Interessante Schauspieler und starker Soundtrack - also: kleiner Kult.
http://www.warnerbros.de/kino/stonewall.html
Traum-Kino, Grasweg 19; 29. & 30.07. * 20 Uhr

 


 


 


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A bigger Splash. Luca Guadagnino (I/F 2015) Leidenschaft & Eifersucht

»In Luca Guadagninos grandios besetztem Remake von Jacques Derays 'Der Swimmingpool' spielt Tilda Swinton einen Rockstar, dessen Erholungsurlaub auf einer italienischen Insel von ihrem Ex gestört wird.« (EPD-Film). www.studiocanal.de/kino/a_bigger_splash
Traum-Kino, Grasweg 19; 11-17.08. * 22:15 Uhr



Themenabend mit Amnesty Hochschulgruppe: Frauen auf der Flucht: Stimmen der Flucht -Die Frauen im Camp. Mohammad Makkieh & Hussein Alhamad (D 2016)
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Die Dokumentation »Stimmen der Flucht« der beiden syrischen Filmemacher Mohammad Makkieh und Hussein Alhamad gibt geflüchteten Frauen aus dem Irak, Iran, Afghanistan und Syrien eine eigene Stimme. Sie erzählen vom Leben in ihren Heimatländern, ihrer Flucht und ihrer derzeitigen Situation im Flüchtlingscamp. Die Dokumentation gibt tiefe Einblicke in das Leben der geflüchteten Frauen und zeigt eindrucksvoll die ihre Ängste und Sorgen, aber auch Hoffnungen und Zukunftspläne. - In einer anschließenden Gesprächsrunde lädt die Amnesty Hochschulgruppe dazu ein, das Schicksal einer irakischen Jesidin anhand ihrer persönlicher Erzählungen kennenzulernen. Sie berichtet von  Erlebnissen während ihrer Gefangenschaft durch den sogenannten Islamischen Staat und den Herausforderungen, denen sie jetzt  in Deutschland begegnet.
KoKi; 11.88. 19 Uhr




TE3N. Ribhu Dasgupta (Indien 2016)

Vor acht Jahren wurde John Biswas Enkeltochter Angela gekidnappt. Auch viele Jahre später lässt John das nicht zur Ruhe kommen. Als ein weiteres Kind verschwindet, wie es scheint vom selben Täter entführt, begibt sich der Großvater auf die Suche nach dem Täter. Aber er ist nicht allein: Sarita Sarkar, eine engagierte Polizistin, und Pater Martin, ein Ex-Cop, der jetzt Priester ist, untersuchen den neuen Fall. John sammelt minutiös alle Anhaltspunkte, die ein Stück von der Identität von Angelas Kidnapper preisgeben und nähert sich dabei Schritt für Schritt dem Täter ... TE3N ist ein nervenzerreißender Thriller, der vor der Kulisse der Millionenmetropole Kalkutta zwei parallele Ermittlungsstränge zu einem explosiven und emotionalen Film zusammenführt.
KoKi; 11.-13.88. * 21 Uhr



Dokumentarfilmsommer 2016: Wer ist Oda Jaune? Kamilla Pfeffer (D 2016)


Oda Jaune hatte einen schwierigen Start in die Kunstszene. Als Kunststudentin wurde sie Meisterschülerin bei Jörg Immendorf und wenig später seine Frau. Junge schöne Osteuropäerin heiratet älteren, reichen Mann aus dem Westen – die Schubladen, in die Oda Jaune gesteckt wurde, standen sperrangelweit offen. Dabei braucht man nur einen unvoreingenommen Blick auf ihre Ölbilder und Aquarelle werfen, um zu sehen, dass die Frau mit der eigentümlichen Kinderstimme eine eigenständige Künstlerin ist. Die figurativen Bilder sind gleichermaßen zart und verträumt wie drastisch und expressiv. Schönheit und Schrecken, Eros und Tanatos gehören zusammen. – Mehrere Jahre bat Filmemacherin Pfeffer, ein Porträt der Künstlerin machen zu dürfen. Schließlich willigte Oda Jaune ein. Und dann wurde es dennoch schwierig. Von der Kamera beobachtet, bricht Jaune die Arbeit an neuen großformatigen Bildern mehrfach ab. Das „Scheitern“ des Films wird zum Thema, aber diese Offenheit des Projektesmacht auf kluge Weise neugierig auf die Künstlerin und ihr Werk..
KoKi; 12.-14.08. * 19 Uhr





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Anomalisa. Duke Johnson & Charlie Kaufman (USA 2015)
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Nach »Being John Malkovich« und »Adaption der neue Film von Charlie Kaufman: Michael Stone ist Autor eines Buches über Selbsthilfe und Motivationstraining und gerade auf Rundreise, um sein Werk bei Autorenlesungen vorzustellen. In Cincinnati denkt er über sein Leben nach. »Der melancholische Puppentrickfilm ... von Charlie Kaufman ist ein bezauberndes Kinokunststück«. (Süddeutsche Zeitung). Oscar-Nominierung 2016
Traum-Kino, Grasweg 19; 04.-10.08. * 22:15 Uhr




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 Picknick mit Bären. Ken Kwapis (USA 2015)

Der bekannte Reiseschriftsteller Bill Bryson möchte sich nicht in ein langweiliges Rentnerleben verabschieden. Allen Warnungen seiner liebevollen Frau Catherine und seiner Kinder zum Trotz will er sich ein letztes Mal in ein Abenteuer stürzen und zu Fuß den Appalachian Trail bezwingen, einen 3.500 Kilometer langen Wanderweg quer durch die USA. Komödie. www.picknickmitbaeren.de
Traum-Kino; 28.04.-04.05. * 17:45 Uhr

 

 

 

 

 

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Das Tagebuch der Anne Frank. Hans Steinbichler (D 2016)

Nach der Emigration aus dem hessischen Frankfurt versucht Familie Frank in Amsterdam einen Neuanfang. Otto und Edith Frank sowie ihre Töchter Anne und Margot haben sich gerade ein wenig eingelebt, als die Niederlande von den Deutschen besetzt wird. upig.de/micro/das-tagebuch-der-anne-frank
Traum-Kino; 28.04.-04.05. * 20:00 Uhr

 

 

 

 

 

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Freeheld. Peter Sollett (USA 2015)

Laurel Hester (Julianne Moore) lebt seit über 20 Jahren für ihren Job als Polizeikommissarin, ein Privatleben findet bei ihr nicht statt. Dies ändert sich schlagartig, als sie die junge Mechanikerin Stacie Andree (Ellen Page) kennenlernt. Die beiden verlieben sich aller Unterschiede zum Trotz ineinander und bauen sich eine gemeinsame Zukunft auf. Dazu gehören das eigene Haus mit Garten und Hund und schließlich sogar die eingetragene Lebenspartnerschaft. Der Film für die rechtliche Gleichstellung von LGBT-Paaren. http://www.freeheld.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 05.-11.05. * 17:45 Uhr






2016_Mustang_Traum_Kino


Mustang. Deniz Gamze Ergüven (F 2015)

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern spielen nach der Schule unschuldig mit ein paar Jungs am Meer. Doch ihr als unanständig wahrgenommenes Herumtollen erzeugt einen Skandal mit ungeahnten Folgen ... Die fünf Schwestern - allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt - beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen. Nominiert für den Golden Globe und für den Oscar 2016. mustang.weltkino.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 05.-11.05. * 20 Uhr





2016_Desire_will_set_you_free_Traum_Kino


Desire will set you free. Yony Leyser (D 2015. OmU)

Der junge Schriftsteller Ezra verbringt seine Tage damit, pseudophilosophische Gespräche mit seinen FreundInnen zu führen, Drogen zu nehmen und durch die queeren Underground-Clubs der Stadt zu ziehen ...
Kultfilm der Berliner Queer-Szene. desirethemovie.com
Traum-Kino, Grasweg 19; 05.-11.05. * 22:15 Uhr

 


Colonia Dignidad. Florian Gallenberger (D/USA 2016)

Chile, 11. September 1973. Hunderttausende protestieren auf den Straßen Santiagos gegen General Pinochet, der sich gegen den Präsidenten Salvador Allende an die Macht putscht. Unter den Demonstranten sind auch Lena (Emma Watson), die als Stewardess am Tag zuvor in Chile gelandet ist, und ihr Freund Daniel (Daniel Brühl), der als Fotograf in Santiago lebt. Unzählige werden in den Wirren des Aufruhrs vom Geheimdienst verhaftet, so auch Daniel und Lena. Daniel wird noch in der Nacht an einen unbekannten Ort verschleppt ... www.coloniadignidad.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 12.-17.05. * 17:45 Uhr
     


Die dunkle Seite des Mondes. Stephan Rick (D/Lux 2015)

Wirtschaftsanwalt Urs Blank (Moritz Bleibtreu) ist der unangefochtene Star auf seinem Gebiet. Er ist erfolgreich, hat Geld und die für ihn perfekte Frau (Doris Schretzmayer). Der Selbstmord eines Geschäftskollegen wirft Urs jedoch aus der Bahn. Er fängt an, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen. Eine Verfilmung des Romans von Martin Suter. http://dsdm-film.de
Traum-Kino, Grasweg 19; 12.-17.05. * 20 & 22:15 Uhr


 


 


2016_Sture Boecke_Traum_Kino 

 
Sture Böcke. Grimur Hakonarson (Island 2015)

In einem abgeschiedenen Tal in Island leben Gummi und Kiddi Seite an Seite und versorgen ihre Schafe. Ihre Schafherden werden als die besten des Landes angesehen und die beiden Brüder werden wiederholt für ihre preiswürdigen Schafböcke ausgezeichnet. Obwohl sie dasselbe Leben führen und das Weideland teilen, haben Gummi und Kiddi seit 40 Jahren nicht mehr miteinander gesprochen... Skurriler Film, in Cannes und auf den Nordischen Filmtagen Lübeck als bester Film ausgezeichnet. www.arsenalfilm.de/sture-boecke/index.htm
Traum-Kino;  19.-25.05. * 17:45 Uhr    



Brooklyn. John Crowley (USA 2015)

Der Film erzählt die bewegende Geschichte der jungen Eilis Lacey (Saoirse Ronan), einer jungen irischen Immigrantin, die in den 1950er Jahren versucht, in Brooklyn Fuß zu fassen. Von den Versprechungen Amerikas angelockt, verlässt Eilis nicht nur Irland sondern auch das behagliche Heim ihrer Mutter, um in New York ein neues Leben zu beginnen. Oscar-Nominierung: Bester Film des Jahres. www.fox.de/brooklyn
Traum-Kino;  19.-25.05. * 20 Uhr



Blacktape. Sékou Neblett (D 2015)

Regisseur Sékou Neblett versammelt und interviewt in diesem Film das Who's Who der deutschen HipHop-Szene und liefert ein gelungenes Porträt über die Ursprünge einer Subkultur, die sich aus einem Lebensgefühl heraus entwickelte. www.blacktape-derfilm.de
Traum-Kino;  19.-25.05. * 22:15 Uhr